Wunderlist: Eine Liste für Alles

Gehört ihr auch zu diesen Personen, die eine gewisse Neigung zum Chaos besitzen? Habt ihr auch das Problem, eher unstrukturiert durch denTag zu gehen? Habt ihr manchmal Probleme euch Termine oder geplante Einkäufe zu merken?

Wenn ihr eine der Fragen mit „ja“ beantworten könnt oder einfach nur nach einem besseren Management für eure Listen sucht, könnte die App Wunderlist etwas für euch sein.

Was für eine Liste darf es denn sein?

Schon beim ersten Öffnen der App wird der Nutzer gefragt, für was er Wunderlist nutzen möchte. Es kommen einige Vorschläge wie „Filme“ oder „Einkaufsliste“. Das sind aber nur erste Vorschläge. Später könnt ihr euch selbst Listen zu allen möglichen Themen erstellen.

Ich erstelle mir zum Probieren eine Liste für „Artikel“, die ich noch zu schreiben habe. Die Liste brauche ich zwar nur für mich, trotzdem könnte ich meiner Liste weitere Mitglieder hinzufügen, die diese dann ebenfalls nutzen. Das ist praktisch, wenn man eine mehrteilige Aufgabe hat, bei der jeder einen anderen Teil übernimmt.

Screenshot by Stefan Reismann

Mit Ordnern könnt ihr eure Listen auch noch etwas feiner unterteilen, um mehr Übersicht zu bekommen. Ihr habt also die Möglichkeit einen Ordner „Arbeit“ zu erstellen, in den ihr alle arbeitsrelevanten Listen einfügt.

Mit dem „nicht stören“-Schalter könnt ihr etwaige Benachrichtigungen für diese Liste deaktivieren – bekommt aber trotzdem mit, wenn ihr in einem Kommentar der Liste erwähnt werdet oder eine Aufgabe zugewiesen bekommt.

Einträge vornehmen

Die Liste besteht aus einzelnen Einträgen, die ihr auch priorisieren könnt. Für jeden Eintrag lassen sich neben einem Datum zusätzlich Teilaufgaben definieren. Auch Dateien sind schnell hinzugefügt und ermöglichen sogar aus einer Dropbox direkt übernommen zu werden. Neben der Notiz zum Eintrag, dürft ihr auch kommentieren. Das ist vor allem praktisch, um Unklarheiten zu einer Aufgabe aus der Welt zu schaffen.

Screenshot by Stefan Reismann

Da es auch Dinge gibt, die sich wiederholen, könnt ihr entsprechend sogar Aufgaben einstellen, die regelmäßig wiederkehren. Das ist Kalendereinträgen sehr ähnlich, nur mit der Möglichkeit, mehr Informationen unterzubringen.

Kaum Wünsche offen

Wunderlist bietet fast alles, was man sich für eine Listen-App wünschen kann. Einige Features gab es früher lediglich in der Pro-Version. Die existiert mittlerweile nicht mehr und alle Features sind kostenlos verfügbar.

Eine Vernetzung von Listen untereinander wäre vielleicht noch eine Idee für die App gewesen, andererseits sind Listen für einen einzigen Zweck da. Da braucht es keine Möglichkeit für überkomplexe Workflows. Immerhin habt ihr mit der App alle Aufgaben, die euch selbst zugeordnet sind, direkt auf dem Schirm. Ich werde jetzt erst einmal diesen Artikel von meiner Liste abhaken.

Wunderlist ist für Windows, iOs, Android und weiteren Plattformen verfügbar.


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