Arduino – eigene Technikprojekte einfach umsetzen

Mit dem Arduino Uno Entwicklungsboard lassen sich einfach eigene Technikprojekte umsetzen.

Ihr habt Lust, eure eigenen kleinen Technikprojekte umzusetzen? Ihr interessiert euch für Themen wie IoT oder Robotik und würdet euch in diesem Feld gerne mal selbst ausprobieren? Gerade anfangs kann die Welt der Elektronik und Programmierung sehr überfordernd sein. Der Arduino ist ein wunderbares Entwicklungsboard für Einsteiger und Fortgeschrittene. Mit ihm lassen sich schnell kleine Projekte realisieren. Dabei kann er aber auch für größere Ideen benutzt werden. Wir zeigen euch, wie ihr schnell und unkompliziert in die Arduino-Welt einsteigen könnt.

Was ist ein Arduino?

Ein Arduino ist ein Entwicklungsboard mit programmierbarem Mikrocontroller. An ihn können über eine Reihe von In- und Outputs elektronische Komponenten wie Motoren, Sensoren, LEDs oder Buttons angeschlossen werden. Der Mikrocontroller wird dabei in einer C-ähnlichen Sprache programmiert, die sich gerade für Einsteiger sehr gut eignet und mit der richtigen Software ganz einfach auf den Controller gespielt wird.

Außerdem gibt es rund um das Entwicklungsboard eine große Maker-Szene. Diese erstellt für jeden zugängliche Libraries (Code-Bibliotheken), die eine Reihe von Funktionen bereitstellen, um beispielsweise die Ansteuerung gewisser Komponenten zu ermöglichen. Viele teilen auf etlichen Webseiten und Blogs ihr Wissen über den Arduino. Zu fast keinem Technik-Thema ist es einfacher, an brauchbare Tutorials und Anleitungen zu kommen. Das macht es sehr einfach, schnell Resultate zu erzeugen und seine eigenen Ideen in die Tat umzusetzen.

Der Einstieg mit dem Arduino

Zuerst einmal braucht ihr ein Arduino-Board. Das könnt ihr entweder direkt auf der offiziellen Seite oder über Amazon kaufen. Zwar gibt es das Board in etlichen Ausführungen, zu Beginn empfiehlt es sich aber, einen Arduino Uno zu kaufen. Der kostet in etwa 20 Euro und bietet den leichtesten Einstieg. Auf Amazon findet ihr außerdem etliche Starter-Kits, in denen neben einem Board alles enthalten ist, was ihr braucht, um sofort loslegen zu können.

Um euch mit dem Board und dessen Benutzung vertraut zu machen, findet ihr auf der offiziellen Seite einen sehr ausführlichen Guide, der euch die ersten Schritte sowie die Installation der benötigten Software erklärt. Lasst euch nicht abschrecken. Es mag nach viel aussehen, wer sich aber an die Schritte hält, ist damit in Windeseile durch.

Was kann ich mit dem Arduino machen?

Habt ihr euren Arduino und einen Grundstock an Zubehör, seid ihr bereit loszulegen. Was könnt ihr jetzt mit dem Entwicklungsboard machen? Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Es gibt etliche besondere Projekte wie selbstgebaute Roboterhände, automatische Pflanzen-Stationen oder ein Gerät, das eine SMS versendet, sobald die Waschmaschine fertig ist.

Im Grunde, müsst ihr aber bloß ein Konzept verstehen. Der Mikrocontroller kann über angeschlossene Komponenten Signale bekommen, er kann sie mit eurem Programmcode verarbeiten und er kann elektrische Komponenten ansteuern. Zu den Komponenten, die Signale an den Arduino senden, gehören zum Beispiel einfache Buttons, Lichtsensoren, Feuchtigkeitssensoren oder Bewegungssensoren. Ansteuern kann der Arduino alles von einfachen LEDs über Motoren bis hin zu Lautsprechern.

Habt ihr dieses Konzept verstanden, könnt ihr loslegen. Es hilft, sich anfangs an ein paar Anleitungen und Tutorials zu fertigen Projekten zu orientieren. Hier sind ein paar Beispiele, die ihr zum Einstieg wunderbar nachmachen könnt:

Nun, da ihr gerüstet seid, heißt es: loslegen! Einfach ausprobieren, sich nicht von vermeintlichen Rückschlägen demotivieren lassen und Spaß haben!


Image by Harrison Broadbent via unsplash

Die Crew der Netzpiloten in Hamburg und Berlin setzt sich zusammen aus rund zehn festangestellten Redakteuren/innen, festen freien Blogger/innen sowie einigen Praktikanten. Alle Texte der Mitglieder unseres ausgedehnten Netzpiloten Blogger Networks erscheinen direkt unter deren Autorenhandle.