Das sind die besten 3D-Drucker für Zuhause

Früher waren sie noch Stoff aus einem Science-Fiction Film, heute gehören sie schon zu unserem Alltag: 3D-Drucker. Sie begeistern mit Erfolgsgeschichten wie der Herstellung von kostengünstigen Prothesen für Menschen in der dritten Welt, oder durch die schiere Vielseitigkeit an Alltagsgegenständen, die man mit ihnen herstellen kann. Zu diesem Hype hat maßgeblich beitragen, dass die Drucker inzwischen deutlich kleiner und auch günstiger geworden sind, als noch vor einigen Jahren. Auch deswegen hat sich inzwischen eine wahre Community um die 3D-Drucker entwickelt, die sich gegenseitig ihre gedruckten Werke präsentiert. Wir werfen einmal einen genaueren Blick auf die besten Einsteiger-3D-Drucker-Modelle und ihre Vor- und Nachteile.

Worauf sollte beim 3D-Drucker-Kauf geachtet werden?

Viele Kenner der Szene beschwören Anfänger sich einen 3D-Drucker zu besorgen, der einfach zu bedienen und vielleicht noch nicht allzu teuer ist. Natürlich solltet ihr auf die Qualität des Druckers achten und nicht sofort beim günstigen Angebot zuschlagen. Des Weiteren ist ein guter Support für das Gerät von Vorteil, solltet ihr einmal nicht weiterkommen oder euer 3D-Drucker nicht richtig arbeiten. Entscheidet euch im Voraus, ob ihr einen fertig zusammengestellten Drucker kaufen wollt, oder euch zutraut das Gerät alleine aufzubauen. Außerdem kommt es darauf an, wofür ihr den Drucker benutzen wollt. Welche Leistungen kann der Drucker erbringen, wie filigran ist er? Wie viele Features hat er? Damit ihr im Dschungel der 3D-Drucker nicht völlig verloren geht, haben wir hier ein paar Einsteiger-Modelle, die in der Szene Anklang finden.

MP Select Mini V2

Eines der beliebtesten Einsteigermodelle ist der MP Select Mini V2. Er wird für unter 200 Euro auf Amazon oder im Online-Shop des Herstellers vertrieben. Dieser Drucker wird bereits komplett in einem Stück geliefert und ist laut Tests sehr einfach zu benutzen. Darüber hinaus überzeugt die Druckqualität, gerade in Anbetracht des geringen Preises. Zudem ist dieses Modell inzwischen weit verbreitet, sodass es online eine große Community gibt, die euch mit Rat und Tat zur Seite steht, solltet ihr einmal Probleme haben. Dieser Drucker ist ein sogenannter FDM-3D-Drucker. Das bedeutet, dass das Material zum Drucken aus erhitztem Thermoplast besteht, das auf den „Build-Table“, also die Druck-Oberfläche, gedrückt wird.

Creality Ender 3

Ein weiteres Einsteiger-Modell für unter 200 Euro ist der Creality Ender 3. Dieser ist zwar vormontiert, muss aber vom Besitzer noch einmal endgültig zusammengesetzt werden. Außerdem druckt der Ender 3 nicht immer zuverlässig. Abgesehen davon können aber auch hier gute Druckergebnisse erzielt werden und wieder hilft die Community gerne weiter, wenn ihr stecken bleibt. Die Bedienung ist leicht verständlich und die Möglichkeiten mit diesem Drucker sehr vielseitig.

XYZprinting’s da Vinci Jr. 1.0 Pro

Das ist der einzige Drucker in unserer Liste, der direkt mit einer Software geliefert wird. Die anderen 3D-Drucker können über herkömmliche 3D-Drucker-Softwares bedient werden. Der XYZprinting’s-Drucker ist jedoch auch der Einzige, der in einem höheren Preis-Segment liegt, nämlich bei circa 400 Euro. Er ist bei Lieferung komplett montiert und einsatzbereit. Hier habt ihr außerdem einen guten Support durch die Vertreiber-Firma und wieder eine sehr einfache Bedienweise.

Also, welcher solls sein?

Im unteren Preis-Segment ähneln sich viele Drucker-Modelle. Das liegt unter anderem auch daran, dass für viele 3D-Drucker-Jünger gerade das Experimentieren mit verschiedenen Modellen, Materialien und Modifikationen für den Drucker zum Spaß dazugehört. Solltet ihr ernsthaft an 3D-Druckern interessiert sein, werdet ihr euch so oder so durch dutzende Foren bewegen und mit anderen aus der Szene in Kontakt kommen, um euren eigenen Drucker weiterzuentwickeln. Mit den oben genannten Druckern könnt ihr aber als Anfänger erst einmal nichts falsch machen und schnell gute Druck-Ergebnisse erzielen.


Photo by Lutz Peter auf Pixabay

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