Wie ich als Nichtraucher den Vaporizer Firefly 2 lieben lernte

Hier lest ihr, was Netzpiloten-Autor und Nichtraucher Tobias Schwarz über sein erstes Mal mit dem Vaporizer Firefly 2 denkt:

Ohne jetzt auf jedes Experiment in meiner Jugend im Detail einzugehen (das kommt früh genug, falls ich mal Staatssekretär werde), kann ich durchaus behaupten, dass ich noch nie in meinem Leben zur Fraktion der Raucher zählte. Ich stand zwar gerne bei ihnen in der Raucherecke auf dem Schulhof (oder sie bei mir vorm Schülerradio?), aber mehr war da auch nicht. Mich stört einfach der Geruch, meist an den Fingern und in meinen Klamotten, nach dem Konsum einer Zigarette. Da kann man wohl nichts machen.

Einen Vaporizer zu testen, erschien mir trotzdem eine interessante Aufgabe. Vor allem, da ich mir nicht vorstellen konnte, wie ich den Akt des Rauchens ohne lang einstudiertes Verhalten wirklich bewerkstelligen würde. Der Mensch ist ja nun einmal bekanntlich ein Gewohnheitstier und ich habe es einfach nicht in meinem Alltagsrhytmus, mich ständig rauszunehmen und zu rauchen. Den mir zur Verfügung gestellten Firefly 2 nahm ich deshalb auch auf eine zweiwöchige Urlaubsreise durch Polen mit.

Fast alle Pflanzen lassen sich vaporisieren

FireFly2_Hartman_019Polen mag zwar ein anderes Land sein, wenn es um Cannabis geht, scheint aber in dieser Hinsicht der Gesetzeslage in Deutschland zu ähneln. Darüber wurde ich ausführlich in einem Danziger Headshop belehrt, als ich mich nach Kräutern für meinen Vaporizer erkundigte. Dass ich versicherte, grundsätzlich keine illegalen Drogen nachgefragt zu haben, konnte die Situation auch nicht mehr retten. Zum Glück fand ich in einem Tee- und Gewürzladen dann doch noch zu vaporisierende Pflanzen und Kräuter.

Gut ausgestattet mit Lavendel, Pfefferminze, Salbei, Bärlauch und Rosmarin sowie griechischem Bergtee machte ich mich an den Test. Der Firefly 2 ist zuerst einmal etwas fürs Auge. Ich habe selten ein so schön designtes Gadget gesehen, das zugleich eine tolle Haptik besitzt. Die Smartphones der letzten Jahre waren ja eher ein Beispiel dafür, dass Design und Funktionalität auseinander driften. Der Vaporizer liegt gut in der Hand, ist nur noch halb so schwer wie das Vorgängermodell und wohl ein Drittel kleiner.

Über die Herausforderungen der ersten Generation des Firefly hatte mir ein paar Wochen zuvor Mark Williams im Interview erzählt. Zusammen mit Sasha Robinson hat er Firefly Vapor gegründet und die ersten beiden Generationen des Firefly designt. Mit dem Firefly 2 ist dem ehemaligen Chef-Designer von Apples Mac OS ein kleines Meisterwerk gelungen. Der Firefly 2 erhitzt in unglaublichen drei Sekunden auf über 200° Celsius und von der Hitze ist dabei in den eigenen Händen nichts zu spüren.

Viele Stunden meines Urlaubs in den mir schon gut vertrauten polnischen Städte verbrachte ich in Coffeeshops und konsumierte meine erst im Vorjahr entdeckte Lieblingsdroge Kaffee. Rauchen passte dazu als ergänzende Tätigkeit nahezu perfekt. Dies war mir schon seit Jim Jarmuschs phantastischen Episodenfilm „Coffee & Zigaretten“ klar. Und ich mochte den Geruch der vaporisierten Kräuter. Fast genauso wie den stets hervorragenden Kaffee, der mir wirklich überall in Polen serviert wurde.

Glückstreffer: Mit Lavendel gegen Migräne-Schmerzen

Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. Mein wirklich erholsamer und schöner Urlaub wurde durch eine meiner monatlich auftretenden Migräne-Attacken gestört. Diese können bei mir unter Umständen sehr heftig auftreten. Schmerztabletten mag ich nicht, meistens wirken sie auch nicht bei mir und von medizinischem Marihuana weiß ich nur aus dem Internet. Ich versuchte es deshalb mit Lavendel, denn der Lavendelduft soll helfen, Kopfschmerzen zu lindern.

Das habe ich zumindest im Internet gelesen – und auch wenn meine Migräne nicht komplett verschwand, verspürte ich zumindest eine gewisse Erleichterung von den Schmerzen. Ebenfalls aus dem Netz wusste ich, dass es dabei aber auf die richtige Temperatureinstellung ankommt. Lavendel mag es nämlich nicht zu heiß, sondern verdampft am besten bei einer Temperatur von 100° bis 125° Celsius. Mit der Smartphone-App zum Firefly 2, für iOS oder Android, konnte ich dies auch als ungeübter Anfänger genau einstellen.

Vaporisieren ist nicht mit Rauchen gleichzusetzen, dies kann man auf jedem Szene-Blog nachlesen. Trotzdem haben beide Aktivitäten etwas gemeinsam: man muss sich Zeit für sie nehmen. Ich glaube, dass ich mir vorab nicht vorstellen konnte, einen Vaporizer zu nutzen, hat auch damit zu tun, dass ich mir selten Zeit für solche Pausen nehme. Dabei sollte ich genau das wesentlich öfter machen. Demnächst werde ich mir den Firefly 2 selbst kaufen, für meine Pausen und mit etwas Glück auch gegen meine Migräne.


Die Netzpiloten verlosen dank Firefly Vapor einen neuen Firefly 2 (369,00 Euro UVP) in der Farbe Schwarz. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist entweder dem Twitter-Account @fireflyvapor oder dem Facebook-Account FireflyVapor zu folgen und mit dem Hashtag #Firefly2 zu schreiben, warum ihr den neuen Vaporizer haben wollt. Falls ihr es noch nicht wisst, auf Netzpiloten.de findet ihr ein Interview unseres Autors Tobias Schwarz mit dem Erfinder des Vaporizers

Das Gewinnspiel ist beendet!


Images by Firefly Vaporizer