HASSLIEBE SMARTPHONE

Wenn es länger nicht blinkt, pingt oder vibriert dann checken wir besorgt seine Lebenszeichen. – Smartphones sind vom Wecken am Morgen bis zur letzten SMS vorm Einschlafen unsere engsten Begleiter geworden. Bis dass der Tod uns scheidet?!

Die Dokumentation „Gegen die ständige Erreichbarkeit des Seins“ nimmt uns auf einen kurzweilig-informativen Streifzug mit, bei dem wir verschiedenen Menschen begegnen, die ein intensives Verhältnis zu ihren Smartphones pflegen: zum Beispiel ein Regierungssprecher, ein Medienmacher und eine junge App-Entwicklerin.

Alle schwärmen sie von den Segnungen der neuen digitalen Welten, den zahllosen Diensten, die man nutzen kann, die befreiende Ortsunabhängigkeit, die viele Anwendungen erst möglich machen. Sie genießen es, dass sie ganzheitlich das berufliche und private Leben über die elektronischen Helfer organisieren können. Was haben wir nur alle vorher gemacht? Erinnert sich noch jemand?

Aber eine ausgewogene öffentlich-rechtliche Reportage (ZDF) beleuchtet natürlich auch die Schattenseiten zu dieses neuen Informationszeitalters 😉 Der Autor Wolf-Christian Ulrich spricht mit Experten und Anwendern über den Dauer-Alarm-Zustand in dem sich viele Smartphone-Nutzer befinden. Denn die ständigen Blicke auf den kleinen Begleiter oder die Informationssuche lösen in uns nicht nur Stress aus, sondern sorgen angeblich auch dafür, dass wir wichtige Bereiche in unserem Gehirn nicht mehr benutzen und das Smartphone zu unserem persönlichen Denker machen. Macht euch selbst ein Bild und lernt auch, wie ein Selbstversuch der Smartphone-Abstinenz aussehen kann (siehe hier auch unser Buchtipp).


Image (Screenshot) „Ulrich protestiert: Gegen die ständige Erreichbarkeit des seins“ by YouTube